Zwischenfazit zur 1. Saisonhälfte

Nicht nur hier war es in den letzten Wochen etwas ruhiger, auch renn- und trainingsmäßig war es an der Zeit etwas rauszunehmen, um die Akkus wieder aufzuladen. Pünktlich dazu und wohl auch als Zeichen, dass es höchste Zeit war, erwischte mich Ende Juni dann auch noch einen Magen-Darm Infekt, der mir eine zusätzliche Woche Trainingspause bescherte.

Doch jetzt ist schon Anfang Juli und die Hälfte der Saison ist vorbei. Der optimale Zeitpunkt also um einerseits ein kurzes Fazit zur bisherigen Saison zu ziehen und andererseits auf die bevorstehenden Aufgaben vorauszublicken.

Die erste Saisonhälfte:

Insgesamt habe ich 17 Renneinsätze absolviert, bei denen ich mich 5x auf dem Podium wiederfand. Das beste Ergebnis ist mir mit Sicherheit, bei meinem ersten Saisonhighlight, dem Glocknerkönig, gelungen. Mit einem 5. Platz Overall (2.Platz AK) und einer verbesserten Auffahrtszeit von ca. 2min kann ich wirklich mehr als zufrieden sein.

Weitere Highlights waren sicher der Amade Radmarathon und der Supergiro Dolomiti bei denen ich, für mich völlig überraschend, mit der absoluten Spitze in der Marathonszene mithalten konnte.

Im Gegensatz dazu stehen vor allem die Amateurrennen des Frühjahrs mit denen ich Ergebnis-technisch nicht wirklich zufrieden war. Schlechte Taktik bzw. Timing, Sturz oder Defekt zum falschen Zeitpunkt haben mich dort mehrmals ausgebremst.

Ein weiterer Punkt ist meine wohl größte Schwäche: Der Sprint. Dies ist zwar nichts Neues für mich, dennoch hat die Fähigkeit mit  den Spitzenfahrern mitzuhalten die Situation doch etwas verändert. Es ist relativ enttäuschend, wenn man zwar gut mithalten kann, aber dann regelmäßig im hinteren Teil der Gruppe ins Ziel kommt und so aus guten Ergebnissen keine absoluten Spitzenergebnisse machen kann. Ein Aspekt, dem ich zukünftig im Training deutlich mehr Beachtung schenken muss.

Ausblick:

Um den Rhythmus und die Form wieder zu finden, geht es nun bis Ende nächster Woche nach Osttirol/Südtirol, um einige Intensitäten und Höhenmeter zu absolvieren. Gestern ging es damit auch gleich mit einem kurzen Zwischenstopp am Kitzbüheler Horn (Kitzhorn Challenge. 4. Platz) los. Anscheinend hat die Pause und vor allem der Infekt doch ein bisschen an der Form genagt, was ich vor allem im letzten Teil des Anstiegs schmerzlich zu spüren bekam. Aber nichts was sich in den nächsten Tagen nicht wieder in Ordnung bringen ließe, denn nun rücken mit der zweiten Saisonhälfte die großen Saisonhighlights in Sichtweite (ÖM Berg, Ötztaler RM).

Als zusätzliches Highlight habe ich kurzfristig die Möglichkeit, die Race Around Austria Challenge als 2er Team zu bestreiten, bekommen, worauf ich mich schon riesig freue.

Um für die anstehenden Aufgaben bestens gerüstet zu sein, habe ich mich nun für 4 Tage in einem wunderschönen alten Bauernhaus in Osttirol eingemietet, bevor es am Montag mit einem Teamkollegen für 4 Tage in die Dolomiten geht. Abgerundet wird der Trainingsblock dann von der Glocknerchallenge am 15.Juni.

Ich bin schon gespannt, wie viel Watt sich dann nach 10 Tagen „Trainingslager“ noch schmieden lassen.

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