Oster (Trainings) – Ferien

Wintereinbruch in Österreich?! Nicht für mich. Semesterferien sei Dank! Die letzten 14 Tage standen bei mir ganz im Zeichen des Radsports und der speziellen Vorbereitung auf die nun endgültig in Schwung kommende Radsportsaison.

Block 1: 7.4-11.4: Dolomiten mit Mendelpassrace

Zum Start ging es am Samstag mit meinen Teamkollegen Felix nach Bozen, um dort das Mendelpass Race zu fahren und anschließend noch 3 Tage Höhenmeter sammeln. Die traumhafte Gegend bescherte uns mit 4 Tagen sommerlichen Temperaturen perfekte Trainingsbedingungen. Die spektakulären Aufstiege zum Pordoi Pass, Sella Pass, Würzjoch, Gampenpass und vielen mehr ließen die Stunden wie im Fluge vergehen, so dass am Ende der 4 Tage 22,5h,468km mit 13.000hm und 890TSS auf der Uhr standen.

Block 2: 14.4.-16.4: Intensiver Block zuhause in Deutschland

Anschließend ging es über Ostern nach Deutschland zur Verwandschaft nach Hause und nach 2 Tagen ohne Fahrrad, meinte es der Wettergott auch hier gut mit mir und bescherte mir zwar kalte, aber zumindest trockene Bedingungen zum trainieren. Stand in den Dolomiten noch Grundlage und einfach der Spaß am Radfahren im Vordergrund, so wurde es nun intensiver und spezifischer.

Insgesamt standen jeden Tag 4h auf dem Plan:

Tag 1. 8×1‘ Bergwiederholungen bei 400-420W und 4‘ Pause + 12‘ 260W zum Ende der Einheit.

2017-04-16 10.28.43

Tag 2. 60×30‘‘Gas/30‘‘ Pause (Gas: 10sec Vollsprint und 20sec bei 300-320w)

Tag 3. 4×4‘ Bergintervalle mit 320W und 4‘ Pause

Am Ende zeigte der Garmin nach den drei Tagen 12h, 357km mit 3700hm und 634TSS an.

Block 3: 20.4.-23.4: Gardasee

Nach einem Ruhetag, zwei lockeren Grundlageneinheiten und einem Krafttraining ging es dann aufgrund der Absage des VitaClub Radmarathon ziemlich spontan an den Gardasee. Trotz der ordentlichen Belastungen der letzten Woche und einem TSB von -23,2 fühlte ich mich noch relativ frisch. Also hieß es wieder viele Stunden abspulen, aber dennoch Intensitäten einbauen.

Tag 1. 5h mit 2×30‘ (Wechsel 30sec Vollgas 2,5‘ 200W)

Tag 2. 6h mit 4×10‘ (5‘ im Wechsel 1‘ bei 260W und  1‘ bei 320W + 5‘ bei 290W)

Tag 3. 6h mit 40‘ (Wechsel 8‘ bei 260W und 2‘ bei 290W) + 30‘ (Wechsel 5‘ 260W und 1‘ 320W)

Tag 4. 6h mit 4×10‘ (5‘ im Wechsel 1‘ bei 260W und  1‘ bei 320W + 5‘ bei 290W)

Nach den 4 Tagen konnte ich mir nochmal 23h, 552km mit 12.600hm und 1148  in mein Tagebuch notieren.

Zusammenfassung:

Mit einer Gesamtbelastung von 66h, 1609km mit 29.600hm und 3065TSS in 15 Tagen (204/Tag), waren das wohl die mit Abstand härtesten zwei Wochen, die ich bis jetzt in meinem Sportlerleben absolviert habe. Gleichzeitig gab es unzählige spektakuläre und tolle Momente, in denen man alle Schmerzen vergisst und genau weiß, warum man sich das alles antut!

Für mich heißt es jetzt erstmal regenerieren und dem Ernst des Lebens auf der Uni widmen, bevor es dann zum verlängerten Maiwochenende nochmal Richtung Süden geht.

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